Homosexualität

Die katholische Kirche tut sich besonders schwer mit diesem Thema. Der Glaube der Kirche ist, dass die Menschen entweder für eine Beziehung in der Ehe berufen sind und als Mann und Frau für eine Beziehung miteinander geschaffen sind. Andere können dazu berufen sein, alleine – ohne eine Beziehung – also zölibatär zu leben, das heißt sein Leben ganz Gott zu weihen und kein aktives Sexualleben zu haben. Homosexuelle Beziehungen kommen jedoch in diesem Entwurf nicht vor.

Außerdem gibt es vereinzelte Stellen in der Bibel, AT wie NT, die Homosexualität als inakzeptablen Lebensstil darstellen. Deshalb stimmt die Kirche homosexuellen Beziehungen grundsätzlich nicht zu und bezeichnet homosexuelle Beziehungen als nicht natürlich und manchmal auch als Sünde.

Trotzdem steht auch in dieser Frage an erster Stelle die Nächstenliebe. Jeder Mensch ist zu achten und verdient liebevoll behandelt zu werden. Dies gilt vor allem auch für Menschen, die gesellschaftlich benachteiligt werden. Bis heute ist es umstritten, wie Menschen zu einer homosexuellen Orientierung gelangen. Jeder Vorwurf wäre kontraproduktiv. In jedem Fall ist es die Hauptaufgabe der Kirche, Homosexuelle zu integrieren und in ihrem Glaubensweg zu unterstützen.