Michael W. Smith in Deutschland

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1. Juni 2009 – 22:05 Uhr: Die Lipperlandhalle in Lemgo, Deutschland, kocht.

Es hält niemanden mehr auf seinem Sitz, eine Nation singt:
“Open the eyes of my heart, Lord!“ Öffne unsere Herzen, Herr, damit wir dich (wieder) als unseren Vater erkennen. Die Botschaft, die Michael W. Smith für uns hat ist am Ende jedem klar, aber fangen wir doch vorne an:


Eingestimmt werden wir von der Vorband „Starfield“ aus Kanada, die mit ein paar eigenen Songs und dem legendären „Hosanna“ von Hillsong klarmacht,  worum es an diesem Abend gehen wird:
Die Ehre gebührt IHM allein!
Die Jungs rocken ordentlich die Bühne und fordern alle direkt zum ersten „Warmhüpfen“ auf – Die Mädels in der ersten Reihe haben jedenfalls sichtlich Spaß ;)


In der kurzen Umbaupause wird ein humanitäres Projekt vorgestellt, das sich „Compassion“ nennt. Wir sehen ein kurzes Video, in dem M.W. Smith als Botschafter deutlich macht, wie wichtig es ist, mit den Ärmsten und Bedürftigsten unserer Welt mitzufühlen und sie in ihren Lebensumständen zu unterstützen.


Um 20:30 Uhr geht es dann richtig los.
„Can you hear there’s a new song…“
 – Es erklingt ein neues Halleluja in Lemgo, in einer Halle, in der sonst der TBV Lemgo zuhause ist und Handballspiele gewinnt. An Handball denkt aber bald keiner mehr. Die Band spielt viele Songs vom neuen Album („When I think of you“, „Shout unto God“, „Healing Rain“,…), schafft aber einen souveränen Ausgleich mit älteren Stücken und Coverversionen, sodass wirkliche Lobpreis- und Anbetungsatmosphäre aufkommt. Bei Titeln wie „Friends“, „Mighty to Save“ oder „Above all“ zeigt sich, dass Deutschland ganz schön textsicher und mit dem Herzen dabei ist.

Auch von den Jungs auf der Bühne kann man das behaupten. Es ist beeindruckend, dass sie offensichtlich nicht nur ein Konzert spielen, sondern Jesus mit ihrer Musik die Ehre geben. Dazu passt der kurze Impuls, den Michael zur Halbzeit hält:
Er erzählt, dass er sich schon sehr früh für Jesus entschieden hat, aber lange Zeit brauchte um wirklich zu verstehen und anzunehmen, dass er in Gott einen Vater hat, der immer für ihn da ist, und der ihn annimmt wie er ist, mit allen Fehlern, Schwächen, aber auch Stärken.


Er sagt ganz deutlich wie unglaublich stolz er ist, ein Sohn des unbeschreiblichen Schöpfers des Universums zu sein und dass jedes Kind Gottes unglaublich geliebt wird. Damit verbunden ermutigt er alle, die Jesus noch nicht kennen und jene, die sich wieder neu auf die Suche gemacht haben, sich auf Jesus einzulassen.
All das tut er in aller Ernsthaftigkeit, aber auch mit einem gewissen Charme, und Humor, zu dem auch der eifrige Übersetzer beiträgt. Seine doch recht freie Interpretation von Michaels Einführung „When I was ten, I gave my heart to Christ!“ lautete nämlich: „Als ich 10 war, hatte ich ein Herzproblem!“. Daraufhin lachte die Halle, was die Stimmung auflockerte und zu einer insgesamt sehr positiven Atmosphäre beitrug.

M.W. Smith griff mit dem anschließenden Song „Deep in love with You, Abba Father“ seinen Impuls auf, führte uns in einen tiefen Lobpreis und schaffte es abermals Gott in den Mittelpunkt zu stellen. Bei „How great is our God“ war dann offenkundig spürbar, wie kraftvoll guter Lobpreis ist und dass es einfach einen Unterschied macht, ob über 5000 Menschen ihren Schöpfer anbeten oder nicht.

Ebendiese 5000 wollten Michael.W. Smith natürlich nicht gehen lassen und „nötigten“ ihn liebevoll mit „Jesus“-Sprechchören und Zugabe-Rufen zu 2 Extra-Songs. Alles in allem waren nicht nur wir von Michael beeindruckt, sondern er ebenfalls von Lemgo, Deutschland – oder, um ihn selbst zu zitieren:
“Germany – God is on the move!“    

 


 

 

 

 

Written by :
Dominik